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* Thermaltake Xaser V 7000D WinGo - der poppige GamingTower *

Äußeres Erscheinungsbild

Der Charakter des Xaser V wird maßgeblich von der extravaganten Front geprägt. Hier vereint Thermaltake die typischen Grundzüge des in den Vorserien geprägten Xaser-Designs mit der poppig knalligen Thermaltake Produktphilosophie. Dabei zieht sich die Kunststoff-Fronttür über die komplette Vorderpartie und verdeckt die Sicht auf fünf externe 5,25" sowie zwei externe 3,5" Laufwerkschächte, die Bedienelemente bestehend aus Power und Resetbutton sowie der Strebenverdeckung des vorderen Gehäuselüfters. Aufgrund der Thermaltake Leuchtschrift in der Tür und der dazu benötigten Kabelführung öffnet die Abdeckung leider vergleichsweise schwergängig und unter leichtem Knarren. Dies sollte aus Komfortgründen nachgebessert werden. Stabil, aber nicht wirklich hübsch, muten die Stahlscharniere an, mit welchen die Fronttür bewegt und in ihrem Öffnungswinkel wie so oft auf knapp 180° beschränkt wird ( Vorsicht: Abbruchgefahr ).

   

Mit leichten Handgriffen lässt sich die Tür ein weiteres Mal umklappen und gibt die Sicht aufs nackte Metall preis: In diesem Zustand ( oberes rechtes Bild ) können die Laufwerke installiert werden, die Seitentür abgesichert ( mehr dazu später ) oder der Luftfilter für den Festplatten- Ventilator ausgetauscht werden. Die geschlossenen Laufwerkabdeckungen sind rückwärtig angeschraubt und können ebenfalls hier abgenommen bzw. ummontiert werden - die oberste Blende fehlt serienmäßig.

   

Insgesamt ist die Vorderpartie ästhetisch mit ihren zwei großen Dreh-Potentiometer-Knöpfen zur manuellen Dosierung der Lüfterdrehzahlen in Kombination mit dem mittig platzierten Thermaltake-Xaser Leucht-Schriftzug und dem dezenten X-Design sicher eine Geschmacksfrage, qualitativ kann man bis auf die genannten Punkte allerdings keine Abstriche machen. Hinter einer kleinen "push-to-open" Klappe auf der Oberseite des Gehäuses finden sich die obligatorischen Schnell-Anschlüsse für FireWire, 2x USB, Kopfhöher sowie Mikrofon. Weiterhin in diesen Komplex eingebunden sind die Belüftungslöcher für den oberen ausblasenden Gehäuseventilator.

   

Wiederzufinden ist das grobe Designelement der Oberseite auch als Öffnungshilfe für die linke Seitenwand, welche grundsätzlich über zwei Thumbscrews an der Gehäuserückwand befestigt wird. Das großflächige Seitenfenster aus 3mm starkem Kunststoffglas gewährt tiefen Einblick in die inneren Werte des Gehäuses. Leider verdeckt später die interne Doppel-Lüfterhalterung sehr viel der eingebauten Hardware - im Bild oben rechts ist diese allerdings demontiert. Typisch: Ein erhabener Thermaltake Schriftzug ziert auch das Blickfenster. Optisch sicher wieder ein Streitfall, ob die freigegebene Sicht auf die Laufwerkkäfige wirklich sein muss - zudem stört die Mittelverstrebung die Ästhetik des Gesamteindrucks. Die rechte Seitentür wird ebenfalls durch zwei Rändelschrauben gesichert und kann bei Bedarf abgenommen werden.

Rückseitig gibt es keinerlei Überraschungen: Sie bietet Platz für den vorinstallierten 92mm Ventilator, welcher im Betrieb sanft-blaues Licht durch die ausreichend großen Gitteröffnungen strömen lässt. Erfreulich: Kleine Hinweismarkierungen dokumentieren "am Objekt" die einzelnen Features und besonderen Funktionsweisen des Gehäuses - sie sind überall am bzw. im Gehäuse verteilt.

 






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