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* Thermaltake Hardcano 12: High-End Lüftersteuerung *

Hersteller:  Thermaltake
Produktname:  Hardcano 12
Vertrieb:  Frozen-Silicon (erhältlich!)
Preis:  69 EUR

Einleitung

Thermaltake gilt als Hersteller von Cooling- und Zubehör- Produkten, die nicht spontan aus dem Erdboden gestampft werden, sondern vielmehr auf einer recht langen Entwicklungsgeschichte basieren. Die so entstehenden Produktfamilien für die einzelnen Anwendungsbereiche machen sich über die Jahre einen unverwechselbaren Namen am Markt und bilden regelrechte Fan Gemeinden aus. Mit jedem neuen, heiß ersehnten "Familienmitglied" werden bestehende Ideen fortgeführt und verbessert sowie natürlich neue Gegebenheiten und Trends eingearbeitet. So zählt die Volcano Kühlerserie beispielsweise schon 12 Modelle, Xaser dagegen ist die noch recht frische Bezeichnung für die mittlerweile schon fünf Vertreter der beliebten Gehäuse-Baureihe. 

Zur Hardcano Familie zählten bisher eine ganze Reihe von Festplatten Kühlern mit zahlreichen Überwachungsfunktionen. Im heutigen Test: Der neuste Spross aus der Serie mit der Versionsnummer 12. Kurioserweise verzichtet man beim Hardcano 12 auf jegliche Assoziationen zu Festplatten und beschränkt sich auf eine reine Kontrollstation für Temperaturen und Lüfter. Wie sich diese im Zuge unseres Tests profilieren kann, wollen wir im Folgenden klären.

Unser gebührender Dank sei einmal mehr Hersteller Thermaltake ausgesprochen, welcher uns ein Testobjekt zusandte. 

Lieferumfang

Thermaltake war noch nie bekannt als knauserig, was den Lieferumfang angeht. So kommt auch der Hardcano 12 mit einer ansprechenden Sammlung an hilfreichen Zubehörteilen daher. In der sehr schön gestalteten Verpackungsbox, welche übersichtlich die wichtigsten Eigenschaften des Produkts kenntlich macht, findet man neben der schwarzen Kontrollstation insgesamt vier 4pin auf 3pin Adapterkabel, Montageschrauben und ausreichend Klebepads zur Fixierung der Temperaturfühler. Ebenfalls sehr lobenswert ist das beigelegte Handbuch in englischer Sprache, das durch seine rechhaltige Bebilderung und auf den Punkt gebrachte Detailbeschreibung den Funktionsumfang der Hardcano 12 Kontrolleinheit glänzend dokumentiert. Bei einem Verkaufspreis von knapp 100 EUR erwartungsgemäß.

Merkmale auf einen Blick

  • Installation in internen 5,25Zoll Einschub
  • Material: Aluminium, mattschwarz lackiert
  • Größe: 148 x 42 x 166mm
  • Gewicht: ca. 400 Gramm
  • Kabel ummantelt, Längen ca. 65cm
  • vier Lüfter anschließbar ( Regelbereich: 6 bis 12 Volt )
  • vier Temperatursensoren verteilbar ( 23 bis 89°C )
  • Alarmfunktion: zu hohe Temperatur / Lüfter Drehzahl niedrig
  • Display immer blau beleuchtet
  • Auslese: Drehzahlen, Temperaturen
  • Steuerung: Drehzahlen ( manuell oder automatisch )
  • Stromversorgung über 4Pin Molex

Aufbau und Eigenschaften

Das sehr leichte aber dennoch robuste Aluminium Chassis des Hardcano 12 erweckt gleich bei der ersten Begegnung einen hochwertigen Eindruck und reflektiert dadurch die High-End Einschätzung der Konstruktion.

      

Der Hardcano offeriert die Anschlussmöglichkeit von vier Lüftern über 3Pin Molex Anschlüsse. Diese Lüfter werden dann von der Station mit Strom versorgt und können unabhängig von einander geregelt werden. Somit ist es natürlich möglich, Ventilatoren verschiedenster Leistungsklassen anzuschließen und entsprechend ihrer Lautstärke gegeneinander abzustimmen, um einen homogenen Geräuschpegel im PC zu erreichen. Besitzt man beispielsweise Gehäuselüfter, welche über einen 5,25" Laufwerkstecker ihren Strom beziehen, können diese einfach über die mitgelieferten Adapter an den Hardcano 12 angeschlossen werden.

   

Des Weiteren verfügt die Kontrollstation über vier Temperatursensoren, welche über die beiliegenden Klebepads an den gewünschten Stellen platziert werden können - aufgrund ihrer Dünne auch an heiklen Stellen. Sehr gut hat uns die Beschriftung aller Kabel gefallen - somit kommt es zu keinen Verwechslungen im Kabelwirrwarr. Auch die Länge der Lüfteranschlüsse und Temperatursensoren ist mit etwas über 65cm sehr reichlich bemessen, womit alle Positionen im Gehäuse problemlos erreicht werden dürften.

Die Hochwertigkeit setzt sich auch im Inneren fort, wobei das Aufschrauben der Hardcano Box für den Endnutzer keine Bedeutung hat, denn schließlich soll hier nichts untergebracht werden - auch keine Festplatte. Daher noch einmal zur Verdeutlichung: Der Hardcano 12 ist kein Festplattenkühler wie seine Vorgänger, sondern eine reine Steuerungseinheit. Sowohl Namensgebung als auch Einordnung des Hardcano 12 auf der Thermaltake Homepage unter "Hard Disk Cooler Series" könnte zu dieser Fehleinschätzung führen.

Erfreulicher Weise findet man auch im Interieur nur gesteckte Kabelverbindungen und gute Dokumentationen, sodass im Falle eines Defektes das entsprechende Bauteil schnell ausgetauscht oder nicht benötigte Kabel einfach abgezogen werden können.






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